Mediation/Konfliktmanagement

Wie können Sie ein Problem lösen? Wie können Sie einen Konflikt bewältigen? Wie gehen Sie mit Konflikten um? Insbesondere mit solchen rechtlicher Natur?

Es gibt natürlich den klassischen Weg. Sie gehen vor Gericht, streiten kostenintensiv und möglicherweise monate- bzw. jahrelang, um dann eine Entscheidung per Gericht, bei der Sie lediglich eine passive Position einnehmen, zu bekommen. Warum sich passiv verhalten? Warum nicht selber aktiv seine Geschicke leiten?

Es gibt andere Lösungs- und Denkansätze. Sie können Ihre Lösungskompetenzen – Sie kennen Ihre Probleme/Konflikte am besten – eigenständig anwenden.

Mediation ist ein strukturiertes lösungsorientiertes Verfahren, um nachhaltige Ergebnisse zu schaffen, die die Konfliktpartner gemeinsam erarbeiten. Mediation bezieht Sie nicht nur in den Entscheidungsprozess ein, sondern legt die Entscheidungen in Ihre Hände. Am Ende steht also ein Ergebnis, hinter dem Sie stehen, da Sie an diesem wesentlich mitgewirkt haben. Der Mediator/Streitvermittler begleitet den Lösungsprozess als objektiver neutraler Dritter, vermittelt zwischen den Standpunkten der Konfliktpartner, baut eine Brücke zwischen diesen. Durch bestimmte Frage- und Mediationstechniken führt der Mediator Sie aus „Problemsackgassen“ wieder zu Lösungsmöglichkeiten.

Im Gegensatz zum formalisierten Gerichtsverfahren ist die Mediation freier und lösungsoffener. Es gibt keinen Verlierer und Gewinner, sondern am Ende steht eine sogenannte win-win-Situation, also für beide Seiten ist das Ergebnis zufriedenstellend.

Macht eine Mediation auch Sinn, wenn es noch gar keinen Konflikt gibt? In bestimmten Situationen, wie zum Beispiel in denen eines Vertragsabschlusses, macht eine Begleitung durch einen Mediator sogar sehr viel Sinn. Denn hier können ungeahnte Klippen umschifft werden, die den Erfolg des Abschlusses gefährden.

Konfliktmanagement bzw. deren Implementierung in Ihren Arbeitsstrukturen und/oder Ihrer Unternehmenskultur ist ein sehr effektives Instrument, um Ihnen hohe Konfliktkosten zu ersparen bzw. diese zu senken. Laut einer Konfliktkostenstudie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG entstehen diese Kosten durch ungelöste Konflikte, die zu Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, krankheitsbedingten Ausfällen, einer hohen Mitarbeiter- und Kundenfluktuation, Scheitern von wichtigen Projekten oder gar zu entgangenen Aufträgen führen. Gerne analysiere ich mit Ihnen die Konfliktursachen und deren Kosten und erarbeite mit Ihnen gemeinsam anhand der Grundbausteine der Mediation, Konfliktberatung und des Konfliktcoachings einen Managementplan, um diesem Problem wirkungsvoll zu begegnen.

Mobbing/Täter-Opfer-Ausgleich

Ein immer wichtigeres Thema im Arbeitsumfeld ist das Mobbing am Arbeitsplatz. Nicht selten führen Konflikte zu Mobbingsituationen, die vor allem für den Betroffenen, aber auch für Kollegen und für den Arbeitgeber negative und teilweise schlimme Folgen haben können. Psychische und physische Erkrankungen, lange Ausfallzeiten, die Beeinträchtigung der Produktivität eines gesamten Arbeitsbereiches können solche Folgen sein. In meiner Abschlussarbeit im Rahmen meiner Ausbildung zum Mediatoren an der Ruhr-Universität in Bochum habe ich die Nähe der Mediation zu einem Täter-Opfer-Ausgleich und auch die Ähnlichkeit einer Täter-Opfer-Situation zu einer Mobbingsituation beschrieben und gleichzeitig die Wichtigkeit und die Möglichkeiten einer Lösung solcher Konflikte beschrieben. Sinn und Zweck eines Ausgleichs zwischen den Konfliktpartnern ist es nicht, den Täter zu stigmatisieren, sondern zu einem Austausch und Verständnis anzuregen und die Perspektiven des anderen nachzuvollziehen und dementsprechend für beide Seiten gute Lösungen für das gemeinsame Arbeiten in Zukunft zu finden.